US director Michael Moore arrives for the screening of "Capitalism: A love story" at the Venice film festival on September 6, 2009.  "Capitalism: A love story" is competing for the Golden Lion of the 66th Mostra Internationale d'Arte Cinematografica, the Venice film festival.  AFP PHOTO / Damien Meyer (Photo credit should read DAMIEN MEYER/AFP/Getty Images)

Der Regisseur bleibt im Bild

Michael Moore verschwendet keine Zeit damit die Eitelkeit seines neuen FilmsWhere to Invade nextauszulegen. Noch hat er Zeit damit verschwendet auch sich selbst von zentraler Bedeutung für das Verfahren zu machen. In der Eröffnungssequenz präsentiert er eine Litanei von gescheiterten amerikanischen Kriegen und militärischen Interventionen, und stellt sich vor, wie US-Führer zu ihm kommen, um ihn um Hilfe zu bitten. “Michael”, sagt Moore zu sich selbst, “wir wissen nicht, was zum Teufel wir eigentlich tun.” Man kann über Michael Moore sagen was man will, aber wenn es darum geht selbst als Held in seinem Film zu agieren kann ihm keiner etwas vormachen.

Kijev / September 24, 2015 / Film review